Die Küche, ein Raum, in dem die ein oder andere Geschmacksexplosion entsteht oder einfach nur ein Ort, um mit seinen Liebsten zu verweilen und vom Tag zu erzählen. Ein Raum, der sich innerhalb der letzten Jahrzehnte gewandelt hat. Heute reisen wir mit Ihnen in die Vergangenheit und zeigen Ihnen wie die Küche damals ausgesehen hat. 

Die 50er Jahre waren prägend für genormte Maße des Kücheninventars und der Ausstattungsmöglichkeiten. Alte Küchenmöbel sowie Elektrogräte konnten so ohne großen Aufwand durch neue ersetzt werden. Charakteristisch für diese Zeit waren System- und Normküchen. Durch diese konnte man flexibel die alten Küchenmöbel ersetzen oder austauschen. Die Giganten BOSCH und AEG hatten sich bereits zu dieser Zeit einen Namen gemacht, und waren bekannt für qualitativ hochwertige Küchengerate. Um den Küchenraum freundlicher aussehen zu lassen, waren Pastelltöne besonders angesagt, um der kahlen, tristen Küchenwand entgegen zu wirken. 

Der Einzug der Einbauküche

In den 60ern kam mehr und mehr die Einbauküche auf den Markt. Den Grundstein für die Einbauküche hat Margarete Schütte-Lihotzky bereits 1926 gelegt. Margarete Schütte-Lihotzky ist die Architektin der ersten Einbauküche. 1926 hat Sie die erste Einbauküche „Frankfurter Küche“ entworfen, die in mehr als 10.000 Enst-May-Häusern des Neuen Frankfurts verbaut worden sind. Nach dem zweiten Weltkrieg hat sich die Nachfrage an Einbauküchen verringert und erst viele Jahre später feierte die Architektin Schütte-Lihotzky mit Ihrer Einbauküche Ihr Comeback. Die Einbauküche löste so das frühere zentrale Küchenmöbelstück den Küchenbuffetschrank ab, der in den Jahren davor in so gut wie keiner Küche fehlen durfte.

Erfahren Sie Ende Oktober, was in der Küche aus den 70er Jahren nicht fehlen durfte und welche Küchenmöbel und Elektrogeräte in den Fokus rückten.

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