Der Trend zurück zur Natur ist in allen Bereichen des Lebens spürbar. Das schließt natürlich die Wohnung als unmittelbarsten Lebensbereich mit ein. Selbst in der Küche hat Echtholz in den unterschiedlichsten Ausführungen (wieder) Einzug gehalten, nachdem es über viele Jahre – abgesehen von Details – wörtlich hinter Kunststoffoberflächen verschwunden war.

Warum ist die Holzküche im Trend?

Bereits rein optisch strahlt eine Holzküche, vor allem im angesagten Look mit auffälliger Maserung, eine unvergleichliche Faszination und Behaglichkeit aus. Sie erfüllt für viele Menschen in unseren hektischen und hoch technisierten Zeiten die Sehnsucht nach Ruhe, Geborgenheit und einem naturbezogenem Leben. Mit hinein spielt die neue Selbstachtsamkeit mit gesunder Lebensführung. Und diese betrifft eben nicht nur das, was sich im Kochtopf befindet, sondern auch das Drumherum.

Eine Küche aus Holz ist auch gesund

Dabei ist der Gedanke einer „gesunden Küche“ auch auf das Interieur bezogen nicht ganz falsch. Denn eine Küche aus Holz, vor allem Vollholz, kann tatsächlich etwas zu einem ausgewogen Raumklima beitragen und wirkt antistatisch. Sofern schadstofffrei hergestellt, ist sie zudem für Menschen mit Atemwegsproblemen und Allergiker eine echte Entlastung. Für welches Holz man sich dabei entscheidet, hängt wesentlich davon ab, für welche Elemente und Nutzungszwecke man es einsetzen möchte.

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Arbeitsplatten aus Naturholz

Die Befürchtung, eine Arbeitsplatte aus Vollholz könnte Nachteile bei der Hygiene mit sich bringen, ist unbegründet. Wer sich beispielsweise für Kiefer, Lärche oder auch Eiche entscheidet, erwirbt natürliche Holzinhaltsstoffe mit, die antibakteriell wirken. Zudem nehmen die Hölzer überschüssige Feuchtigkeit sofort auf, was die keimhemmende Wirkung zusätzlich unterstützt. Jedoch müssen eingebaute Elemente wie die Spüle perfekt eingepasst und gut versiegelt sein, damit sich keine Staunässe bildet. Gleiches gilt für die Armatur, bei der sich eine Wandmontage empfiehlt. Auch verträgt eine Vollholz-Arbeitsplatte keine extreme Hitze, weshalb man „kalten“ Induktionskochfeldern den Vorzug geben und die heißen Töpfe stets auf Untersetzern abstellten sollte. Beherzigt man diese Empfehlungen und lässt der Arbeitsplatte, wie den Fronten, eine regelmäßige Pflege angedeihen, sind der Lebensdauer kaum Grenzen gesetzt.

Furnierholz statt Vollholz?

So schön und langlebig eine Küche aus Holz auch ist: die Herstellungskosten können je nach Größe und Mobiliar erheblich sein, da sie eben aus einem Stamm (Vollholz) gewonnen oder aus deren Teilen verleimt werden (Massivholz). Günstiger wird es, wenn man zumindest bei den Fronten und auf eine furnierte Variante ausweicht. Damit erhält man, sofern hochwertig ausgeführt, den gewünschten Natur-Look wie bei einer Massivholzküche. Allerdings müssen die Oberflächen mit einem Lack versiegelt werden, da sich die auf Span- oder MDF-Platten aufgebrachten Furnierblätter sonst aufquellen und ablösen können. Die „natürliche Atmung“ des Holzes ist somit unterdrückt. Für Arbeitsplatten eignet sich Furnierholz aufgrund der Quellgefahr so gut wie gar nicht.

Doch ob nun Massivholz, Vollholz oder Holzfurnier: Damit eine Küche aus Holz dem ökologischen Gedanken wirklich gerecht wird, sollte man darauf achten, dass die Rohstoffe in Deutschland oder zumindest Europa aus nachhaltiger Forstwirtschaft stammen und das FSC- oder PEFC-Siegel tragen.

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